Perfekte Textilpflege: Mit diesen Tipps hält Ihre Kleidung besonders lange

Perfekte Textilpflege: Mit diesen Tipps hält Ihre Kleidung besonders lange

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Mode ist mehr als eine Hülle – sie spiegelt unsere Gefühle und Stimmung wider. Mit der richtigen Textilpflege hält sie jahrelang!
Textilpflege: die Grundlagen
„Upside down you're turning me": Das sollten Sie immer auf links waschen
Wann lohnt sich das Imprägnieren?
Sieht einfach besser aus: Hemden bügeln und Blusen entknittern
Leinenhose, Seidenkleid oder Fleecejacke waschen – so geht's
Accessoires nicht vergessen!


Zu Teeniezeiten hätte man am liebsten jede Woche ein neues Shirt geshoppt. In den Zwanzigern entwickelt sich so langsam der persönliche Stil. Und spätestens in den Dreißigern will man vor allem eins: Dass die heiß geliebten Kleider lange halten! Denn viele Frauen wissen jetzt, was ihnen wirklich steht und gönnen sich auch mal etwas hochpreisigere und -wertigere Klamotten. Wir zeigen Ihnen, wie die perfekte Textilpflege aussieht, damit Sie lange etwas von Ihren Lieblingsteilen haben!

Textilpflege: die Grundlagen

Bevor wir auf die besondere Pflege von Fleece, Leder und Cord eingehen, müssen wir erst einmal die Basics klären. Hier bei for me haben wir schon einige spannende Artikel zum Thema Textilpflege für Sie vorbereitet:

„Upside down you're turning me": Das sollten Sie immer auf links waschen

  • Jeans sollten Sie immer umkrempeln, um Ausbleichen zu vermeiden.
  • Kleidung mit empfindlicher Oberfläche, zum Beispiel Stickereien, Pailletten-Applikationen oder Samt, schützen Sie so vor Reibung.
  • Ziehen Sie außerdem Hosen- sowie Jackentaschen nach außen, um diese optimal zu reinigen.
  • T-Shirts mit Aufdruck sollten Sie ebenfalls auf links waschen, damit dieser länger hält.
  • Zuletzt ein Bettwäsche -Hack: Wenn Sie Decken- und Kissenbezüge "falsch herum" reinigen, erleichtern Sie sich später das Beziehen, denn Sie können diese so direkt überstülpen. Und wenn Sie Ihr Bett zusätzlich zur Wohlfühlzone erklären möchten, dann waschen Sie die Bettwäsche mit Lenor Aprilfrisch Weichspüler. Er hüllt Sie in einen anregenden Duft aus Frühlingsblumen, natürlichem Patschuli und weißem Zedernholz.

Wann lohnt sich das Imprägnieren?

Wer kennt es nicht: Bei gefühlt jedem Schuhkauf wird gefragt, ob man denn noch Imprägnier-Spray mitnehmen möchte. Aber benutzen Sie es auch? Wir würden es empfehlen! In der Regel gilt: Wo keine Feuchtigkeit durchdringen soll, muss Imprägnier-Spray drauf. Wenden Sie solche Mittel am besten auf dem Balkon oder im Garten an, da sie die Atemwege reizen könnten. Eine Extra-Schutzschicht ist sinnvoll bei folgenden Kleidungsstücken:
  • Regenjacken
  • Schuhe
  • Skijacken und -hosen
  • Daunenjacken
Über die Häufigkeit des Imprägnierens lässt sich übrigens keine allgemeine Aussage treffen: Am besten nach jedem Regenspaziergang sowie spätestens nach etwa zehnmaligem Tragen lauten hier grobe Faustregeln.

Sieht einfach besser aus: Hemden bügeln und Blusen entknittern

Beim Thema Textilpflege spielt neben dem richtigen Waschen auch das Trocknen und Bügeln eine entscheidende Rolle. Leisten Sie Vorarbeit und hängen Sie die Wäsche zunächst ordentlich auf. Wer zum Beispiel Blusen direkt auf einem Bügel trocknet, spart sich einiges an Arbeit. Gerade bei formeller Kleidung ist der Einsatz des Bügeleisens anschließend Pflicht. Unsere Tipps:
  • Sortieren Sie die Wäsche zunächst nach Material. Während Baumwolle und Leinen hohe Temperaturen vertragen (Stufe 3), möchten Wolle und Seide bei mittlerer Hitze glatt gezogen werden (Stufe 2). Acryl oder Nylon bevorzugen Stufe 1 und damit die niedrigste Bügeltemperatur.
  • Falls Sie Hemden bügeln oder andere Oberteile entknittern möchten, beginnen Sie immer mit den Armen, dann kommen Knopfleiste und Kragen und zuletzt Brust- und Rückenseite.
Neben dem klassischen Bügeleisen gibt es übrigens auch immer mehr handliche Steamer zu kaufen. Das sind Geräte, die nur durch Wasserdampf die Fasern Ihrer Kleidung glätten. Wenn Sie Hemden bügeln möchten, dann hängen Sie diese einfach auf einem Kleiderbügel auf und fahren langsam mit dem Steamer darüber. Das Bügeleisen to go eignet sich jedoch nur für leichte Falten oder zum Auffrischen der Kleidung, wenn es mal schnell gehen muss, nicht aber für stark Zerknittertes. Keine Zeit zum Bügeln? Kein Problem: Hängen Sie Ihre Kleidung ins Badezimmer, während Sie duschen. Der Wasserdampf macht sie fast von alleine faltenfrei.

Besonders weiche Kleidung dank perfekter Textilpflege

Leinenhose, Seidenkleid oder Fleecejacke waschen – so geht's

Die meisten unserer Kleidungsstücke bestehen aus Baumwolle. Je nach Jahreszeit kommen dann aber noch Jacken oder Hosen aus Cord, Samt, Fleece oder Leder hinzu. Welche Pflege ist in diesem Fall optimal?

Fleecejacke waschen
Im Schonwaschgang bei 30 bis 40 Grad fühlen diese sich besonders wohl. Sparen Sie beim Kauf des flauschigen Materials übrigens nicht am Geld – denn günstige Modelle verlieren nach dem ersten Waschen oft schon ihre Form, während hochwertiges Fleece ein sehr langlebiges und formstabiles Textil ist.

Leinen pflegen
Kleidung aus gefärbtem Leinen am besten auf links waschen. Stellen Sie maximal 40 Grad ein und verwenden Sie Feinwaschmittel. Ungefärbtes Leinen verträgt dagegen auch höhere Temperaturen.

Besonders weiche Kleidung dank perfekter Textilpflege

Seide auffrischen
Seide mag es besonders zart: Pflegen Sie diesen feinen Stoff im Schonwaschgang oder per Hand, bei maximal 30 Grad. Wenn Ihr Seidenteil mal einen Fleck hat, versuchen Sie zunächst, die Feuchtigkeit mit einem Tuch aufzusaugen. Geben Sie anschließend spezielles Fleckenmittel für zarte Stoffe darauf, lassen Sie es einwirken und spülen Sie es anschließend mit lauwarmem Wasser per Hand aus.

Cord waschen
Hochwertiger Cord ist aus Baumwolle gefertigt und kann daher bedenkenlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Drehen Sie das Kleidungsstück aber immer auf links, um das Material zu schützen. Warten Sie außerdem so lange wie möglich, bis Sie ein Cordteil waschen, kleinere Verschmutzungen lassen sich zum Beispiel einfach abbürsten. Dem Trockner sollten Sie übrigens keinen Besuch abstatten!

Das mag Samt
Samt ist seit einiger Zeit wieder richtig angesagt. Studieren Sie zunächst das Pflegeetikett, bevor Sie Samtkleid oder -jäckchen in die Waschmaschine geben. Viele Kleidungsstücke aus diesem Material mögen nämlich nur Handwäsche mit kaltem Wasser. Außerdem sollte Samt nie ausgewrungen, sondern stattdessen liegend auf einem Handtuch getrocknet werden. Ziehen Sie das Kleidungsstück glatt. Der Trockner bleibt auch hier unbenutzt!

Accessoires nicht vergessen!

Und wenn wir schon dabei sind: Zu einem stimmigen Outfit gehören eine Tasche, Schmuck und Schuhe natürlich dazu. Auch diese wollen gepflegt werden, um Sie möglichst lange zu begleiten.
  • Säubern Sie Schmuck regelmäßig mit einem speziellen Reinigungstuch. Denn durch Reste von Handcreme oder Seife sowie Schmutz sehen Ringe und Armbänder nach einiger Zeit ziemlich matt aus. Silberputztücher bekommen Sie in der Drogerie oder bei Schmuckhändlern. Manche schwören auch auf die Reinigung in Dampfsterilisatoren.
  • Gerade Leder-Boots möchten regelmäßig gepflegt werden. Bevor Sie die Creme einarbeiten, reinigen Sie die Schuhe gründlich. Auch Taschen, Handschuhe und Portemonnaies freuen sich über so eine Kur – das meiste kann man übrigens auch imprägnieren!
  • Wird oftmals vergessen: Schals und Tücher! Aber bedenken Sie folgende Gleichung: Schal = kühle Temperaturen = Erkältungssaison. Verringern Sie das Ansteckungsrisiko und waschen Sie Schals und Tücher in der Waschmaschine. Gebügelt sehen leichte Tücher aus Baumwolle natürlich noch schicker aus. 😉

Worauf achten Sie bei der Textilpflege besonders? Teilen Sie Ihre Tipps in den Kommentaren!



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