Wie putzt man richtig das Bad? Mit unserem 20-Minuten-Plan!

Haus & Garten
24/03/2021
Das Bad ist im Idealfall eine Oase der Ruhe fernab vom Rest der Welt: Halte es mit unserem 20-Minuten-Plan sauber und fühle dich jederzeit darin wohl! Kleiner Extra-Tipp: Mit der richtigen Musik macht das Putzen ein kleines bisschen mehr Spaß! Wir verraten dir außerdem in diesem Artikel, welche Dos und Don'ts es in Sachen Badreiniger gibt und wie du Schimmel loswirst.

Die Zeit läuft: Bad putzen in Rekordzeit!
Wie oft muss man das Bad putzen?
5 Dos zum Thema Badreiniger
5 Don'ts zum Thema Badreiniger
Schnell weg damit: Schimmel ade!

Die Zeit läuft: Bad putzen in Rekordzeit!

Lüften und ausräumen. Öffne das Badezimmerfenster oder schalte die Lüftung ein. Dann alle beweglichen Gegenstände wie Mülleimer, Wäschekorb oder Badvorleger herausräumen. Schaffe Platz auf allen Flächen, die du reinigen möchtest, zum Beispiel auf der Ablage über dem Waschbecken.

Saugen. Weg mit Haaren und Staub! Noch schneller und ohne lästiges Staubsauger-Einstöpseln kannst du mit dem Swiffer Bodenwischer das Bad reinigen.

Bad richtig putzen heißt, auch die Bereiche mal unter die Lupe zu nehmen, die nicht direkt sichtbar sind. So reinigst du die Abflüsse:
  1. Gieße 90 Gramm Natron mit 100 Milliliter weißem Essig hinein. Diese Mischung befreit von Fett sowie Schmutz und löst Verstopfungen durch Haare.
  2. Zehn Minuten einwirken lassen, also fast bis zum Ende unseres Putzplans.
  3. Dann einen großen Becher kochendes Wasser hinterhergießen, um den Abfluss gut durchzuspülen.
Reiniger aufsprühen. Trage den Badreiniger dort auf, wo er gebraucht wird und verteile ihn mit einem feuchten Schwammtuch. Wir sind vom Antikal Kalkreiniger Spray Classic überzeugt: Denn er schont deine Armaturen und sorgt außerdem dafür, dass der Kalk sich nicht wieder so schnell festsetzt – alles, was bleibt, ist lang anhaltender Glanz. Während der Badreiniger einwirkt, kannst du an anderen Stellen weitermachen: Fülle WC-Reiniger in die Toilette und schäume diesen mit der WC-Bürste auf. Achtung: nicht direkt nachspülen! Auch auf dem Duschkopf tummeln sich unzählige Bakterien. Gönne ihm deshalb ein schönes Vollbad, während du dabei bist, die Dusche zu putzen:
  • Fülle einen Gefrierbeutel mit weißem Essig.
  • Gebe den Duschkopf hinein und verschließe den Beutel gut mit einem Gummiring.
  • So lange ziehen lassen wie möglich, am besten über Nacht. Anschließend den Duschkopf mit einer alten Zahnbürste gut säubern und abspülen.

Wandfliesen wischen. Wringe das Schwammtuch aus und wische anschließend damit über die Fliesen rund ums Waschbecken und über der Wanne sowie über alle Ablagen, die du reinigen möchtest. Im Schwammtuch steckt noch genügend Badreiniger, sodass du die Flächen nicht extra einsprühen musst.

Wie putzt man richtig das Bad? Mit unserem 20-Minuten-Plan!

Abspülen. Entferne nun den Badreiniger an allen zuvor eingesprühten Stellen mit Wasser und wasche das Schwammtuch immer wieder unter fließendem Wasser aus. Für Extraglanz reibst du Armaturen und Becken- sowie Wannenränder mit einem Baumwolltuch trocken. Betätige danach die Toilettenspülung. Mit dem feuchten Schwammtuch machst du dich zuletzt an die WC-Brille.

Boden feucht wischen. Jetzt kommt der letzte Schliff! Reinige den Boden deiner Wohlfühloase mit einem feuchten Lappen oder greife einfach zu den Swiffer Feuchte Bodentücher.

Einräumen. Stelle nun alle Badzimmer-Utensilien wieder an ihren Platz zurück und schließe das Fenster. Fülle gegebenenfalls Toilettenartikel neu auf. Extra-Tipp: Gib zum Schluss einen Tropfen deines liebsten ätherischen Öls auf die Innenseite der Toilettenpapierrolle. Das sorgt für einen angenehmen und anhaltenden Duft.

Wie oft muss man das Bad putzen?

In der Regel gilt: Einmal in der Woche ist es sinnvoll, das Bad zu reinigen. Je nach Haushaltsgröße solltest du das WC öfter auffrischen. Fugen oder Duschkopf können auch nur alle zwei Wochen deine Aufmerksamkeit bekommen, das ist vollkommen ok. Falls jemand in deiner Familie krank ist, solltest du öfter das Bad richtig putzen – und denke auch daran, die Handtücher öfter zu wechseln, um eine Verbreitung von Viren und Bakterien zu verhindern.

5 Dos zum Thema Badreiniger

  1. Einwirkzeit beachten: Um perfekten Glanz in Waschbecken, Wanne & Co. zu erzielen, solltest du immer die angegebene Einwirkzeit des Badreinigers einhalten. Denn nur dann kann das Produkt Kalk und Schmutz effektiv lösen.
  2. Den Schmutzrändern am Abfluss den Kampf ansagen: Oft setzen sich Seifen- oder Schmutzreste kreisrund am Abfluss fest. Gib beim Reinigen des Waschbeckens zuerst ein bis zwei Pumpstöße auf diese Stellen. Fünf Minuten einwirken lassen und dann am besten mit einer alten Zahnbürste entfernen.
  3. Sauberer Duschkopf: Um Verkalkungen zu vermeiden, sprüh die Düsen regelmäßig mit Kalkreiniger ein, wie dem Antikal Kalkreiniger Spray Classic. Dann nach Möglichkeit den Duschkopf mit den Düsen nach oben hinlegen. Badreiniger einwirken lassen und anschließend den Duschkopf mit Wasser durchspülen.
  4. Kalkflecken gezielt entfernen: Vereinzelten Kalkflecken an der Duschkabine rückst du am besten zu Leibe, indem du etwas Badreiniger auf ein Tuch sprühst und den Fleck wegreibst.
  5. Zu duftenden Produkten greifen: Du willst nicht nur das Bad putzen, sondern auch, dass es danach gut riecht? Wähle Badreiniger mit frischer Duftnote. Wie wäre es zum Beispiel mit erfrischendem Zitrusduft, der dich beflügelt und dir den Start in den Tag versüßt!

5 Don'ts zum Thema Badreiniger

  1. Nicht auf Spiegel sprühen: Die in Badreinigern enthaltene Säure kann die Beschichtung des Badezimmerspiegels beschädigen.
  2. Marmor & Co. sind tabu: Badreiniger lösen Kalk. Leider auch den Kalk, der in Materialien wie Marmor, Terrazzo und vielen Fugenmassen enthalten ist. Lies immer auf dem Badreiniger nach, wofür er sich eignet.
  3. Weg von der Klobrille: Nicht nur viele Toilettenbrillen haben eine empfindliche Oberfläche, sondern auch unsere Haut kann sensibel auf den direkten Kontakt mit Badreinigern reagieren. Verwende deshalb für die Klobrille besser eine milde Seifenlauge.
  4. Nichts für Weichlinge: Moderne Acryl- oder Kunststoffwannen und -becken sehen zwar schick aus, sind aber empfindlich. Deshalb solltest du hierfür keinen Badreiniger benutzen, sondern eine milde Neutralseife.
  5. Niemals mischen: Die meisten Badreiniger enthalten Essig-, Zitronen-, Phosphatsäure oder Natriumhydrogensulfat. Solche sauren Produkte dürfen auf keinen Fall gemeinsam mit chlorhaltigen Badreinigern angewendet werden! Denn bei einer Vermischung können aggressive Dämpfe entstehen.

Schnell weg damit: Schimmel ade!

Prüfe regelmäßig Fugen und Fensterrahmen und sieh nach, ob sich mit der Zeit etwas Schimmel gebildet hat. Das ist gerade in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit öfter der Fall, auch wenn du aufs regelmäßige Lüften achtest. Um ihn zu entfernen, gehe folgendermaßen vor:
  • Mische einen Teil Bleichmittel mit zehn Teilen Wasser. Alternativ kannst du auch fertigen Schimmelentferner kaufen.
  • Bearbeite nun mit einer weichen Bürste die Fugen und Fliesen.
  • Entferne anschließend mit einem Neutralreiniger die letzten Spuren des Bleichmittels – ganz wichtig, wenn kleine Kinder im Haushalt leben!