Öl für die Haare – das kann das kleine Wundermittel

Öl für die Haare – das kann das kleine Wundermittel

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Kleiner Tropfen, großer Glanz: Haaröl ist ein echtes Multitalent, das fast jeden Haartyp groß rausbringt. Wir verraten, wie!

Öl für die Haare hat sich zum geheimen Star der Haarpflege hochgearbeitet – völlig zu Recht, denn die unscheinbaren Tropfen erweisen sich auf dem Kopf als echte Alleskönner: Sie pflegen trockenes, sprödes und strapaziertes Haar, machen feines Haar geschmeidig und kämmbar, schützen die Spitzen, definieren Locken und versorgen die Kopfhaut bei Schuppen oder Haarausfall mit Nährstoffen. So vielfältig wie die Einsatzbereiche sind auch die Sorten und Anwendungsweisen. Wann Haaröl hilft, wie es wirkt, welche Sorte für welchen Haartyp geeignet ist und wie Sie es am besten anwenden – wir verschaffen Überblick und beantworten die wichtigsten Fragen!

Was ist Haaröl?
Feuchtigkeit für die Haare: So hilft Haaröl
Welches Öl für welches Haar? Vier wichtige Öle für Haar
Wie wende ich Haaröl richtig an?
Wie oft darf man Öl in die Haare machen?

Was ist Haaröl?

Haaröl als Pflegeprodukt hat eine leicht dickflüssige Konsistenz und ist in kleinen Flaschen erhältlich. Seine pflegende Wirkung verdankt es den Inhaltsstoffen – meist pflanzliche Öle und Extrakte, kombiniert mit anderen nährenden Substanzen. In ihrer Kombination sind diese bereits auf die Haarpflege abgestimmt und erlauben eine einfache Anwendung und Dosierung. Aber auch einige pure Pflanzenöle sind bei spezifischen Bedürfnissen als Öl für die Haare geeignet.

Gemeinsam ist allen Haarölen, dass sie einen gesunden Glanz verleihen. Aber sie können noch mehr – denn viele pflanzliche Öle sind reich an Nährstoffen wie Fettsäuren und Vitaminen, die nachhaltig pflegen und Haar- und teilweise Kopfhautprobleme gezielt verbessern. Welches Haaröl für welche Haarstruktur und welchen Zweck geeignet ist, ergibt sich aus der jeweiligen Zusammensetzung.

Feuchtigkeit für die Haare: So hilft Haaröl

Haaröl wirkt reparierend: Es glättet die Haarstruktur, füllt brüchige Stellen auf, spendet Feuchtigkeit für die Haare und macht sie geschmeidig und leicht kämmbar. Der optische Effekt bleibt dabei ebenfalls nicht aus – das Haar sieht kräftiger und gesünder aus, Locken glänzen und wirken besonders vital. Mit diesen Eigenschaften lässt sich fast jedem Haarproblem zu Leibe rücken – unter anderem hilft Haaröl bei

Welches Öl für welches Haar? Vier wichtige Öle für Haar

Welches Öl ist am besten für trockene Haare, welches für dünne, welches für Locken? Auch hier gilt: Haaröle sind Multitalente und fast alle sind für viele Haartypen passend. Tendenziell empfehlen sich jedoch

  • schwere Öle wie Avocado-, Kokos-, Oliven- oder Mandelöl eher für dickes, geschädigtes oder trockenes Haar und
  • leichte Öle wie Argan-, Jojoba- oder Traubenkernöl für feines und dünnes Haar.

Zu den wichtigsten Haarölen zählen diese vier:

  • Arganöl für die Haare:
    Das marokkanische Arganöl für die Haare ist eines der beliebtesten Öle. Es ist reich an Vitaminen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, spendet Feuchtigkeit für die Haare und pflegt auch die Kopfhaut. Damit ist es ideal für trockene Haare und geschädigte Spitzen. Enthalten ist es beispielsweise im Herbal Essences Arganöl + Aloe Haaröl gegen Haarschäden.
  • Kokosöl:
    Auch Kokosöl hat feuchtigkeitsspendende Eigenschaften und wirkt darüber hinaus regulierend. Haaröle mit Kokosnuss, wie das Herbal Essences Kokosnuss + Aloe Haaröl eignen sich daher besonders gut für trockenes Haar. Vor der Wäsche als Maske auf die Kopfhaut aufgetragen kann Kokosöl aber auch fettendem Haar entgegenwirken und sogar helfen, bei Haarausfall die Haarproduktion zu stimulieren.
  • Avocadoöl:
    Avocadoöl zählt ebenfalls zu den reichhaltigen Ölen und enthält eine Vielzahl an ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen. Besonders von seiner nährenden, feuchtigkeitsspendenden Wirkung profitiert krauses und lockiges Haar. Bei gefärbtem Haar hilft es, die Strahlkraft zu erhalten.
  • Jojobaöl – Öl für dünnes Haar:
    Fragen Sie sich, welches Öl für dünnes Haar besonders geeignet ist? Eines ist sicher Jojobaöl – denn als leichtes Öl dringt es nicht ins Haar ein, sondern glättet es von außen. Damit wirkt es effektiv gegen Spliss und spendet Feuchtigkeit, ohne zu beschweren.

Badeöl

Wie wende ich Haaröl richtig an?

Öl für die Haare kann sowohl vor als auch nach der Wäsche aufs feuchte oder trockene Haar gegeben werden. Generell gilt: Haaröl ist sehr ergiebig – eine kleine Menge reicht meistens. Welche Anwendung für Sie die beste ist, hängt von Ihrer Haarstruktur und der gewünschten Wirkung ab. Beliebte Anwendungsweisen sind diese:

Haaröl auftragen nach der Wäsche

  • Die meisten Haaröle werden nach der Wäsche als „Leave-in-Pflege“ sanft ins handtuchtrockene Haar eingeknetet und nicht ausgewaschen.
  • Das Öl zieht dabei gut ein, verleiht Geschmeidigkeit und Glanz und schützt beim Föhnen gegen Hitze.
  • Den Ansatz sollten Sie auslassen, damit das Haar nicht zu schwer wird oder fettig wirkt.
  • Bei feinem Haar geben Sie das Öl dabei vorzugsweise auf die Spitzen – wenige Tropfen genügen meist.
  • Bei längerem, kräftigem Haar können Sie weiter in die Längen gehen und einen Kamm zur Hilfe nehmen.

Öl auf trockenem Haar

  • Sparsam aufs trockene Haar aufgetragen ist Öl ein hervorragendes Styling-Finish für einen feinen, seidigen Glanz.
  • Sprödem, glanzlosem und strapaziertem Haar spenden kleine Mengen zwischendurch Nährstoffe und Feuchtigkeit und beugen Spliss vor.
  • Für mittellanges Haar genügen oft schon wenige Tropfen.
  • Geben Sie etwas Öl auf die Handflächen und streichen Sie es sparsam über das Haar für einen Glanz-Effekt oder massieren Sie es vorsichtig in die Spitzen
  • Besonders praktisch: Haaröle zum einfachen Aufsprühen, wie das Herbal Essences Hanfsamenöl + Aloe Haaröl.

Frau im Bad

Ölkur vor dem Waschen für Haar und Kopfhaut

  • Öl für Haar hat auch eine reinigende Wirkung: Massieren Sie es dafür vor der Wäsche ins trockene Haar ein und spülen Sie es mit einem Shampoo, zum Beispiel dem Herbal Essences pure:renew Repair mit Arganöl Shampoo, wieder aus.
  • Diese Methode ist besonders geeignet bei feinem, glattem Haar – es wird gepflegt, wirkt aber durch das Auswaschen von überschüssigem Öl nicht platt.
  • Wenn Sie Ihrem Haar eine intensive Pflege gönnen möchten, lassen Sie es vor dem Auswaschen einige Minuten einwirken – bei feinem Haar tendenziell etwas kürzer, bei dickerem, lockigem Haar etwas länger.  
  • Um auch die Kopfhaut mit Feuchtigkeit und Nährstoffen zu versorgen, massieren Sie das Öl sanft in Ansätze und Kopfhaut ein. Für eine ausgiebige Pflege lassen Sie es über Nacht einwirken. Mit einem Handtuch schützen Sie Ihr Kopfkissen vor Flecken.  

Wie oft darf man Öl in die Haare machen?

Wie häufig Sie Ihren Haaren eine Runde Öl gönnen sollten, ist ebenfalls individuell verschieden und abhängig von der Anwendung:

  • Eine intensive Ölkur empfiehlt sich einmal pro Woche, bei angegriffenem oder sehr trockenem Haar auch häufiger.   
  • Sparsame Mengen für etwas Glanz sind jederzeit zwischendurch möglich.
  • Bei Spliss und schwer kämmbarem Haar bewährt sich eine Portion auf die Spitzen nach jeder Wäsche.

Wenn Sie Haaröl-Neuling sind, starten Sie mit kleinen Mengen in größeren Abständen und experimentieren Sie einfach mal – Sie werden das passende Intervall schnell finden!

Haben Sie bereits Erfahrung mit Haaröl und möchten Ihre Tipps mit uns teilen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!



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