Wann beginnt die Pubertät? Alter und Symptome im Check

Gesundheit & Wellness
13/10/2021
Stimmungsschwankungen, Zankereien und Starrköpfigkeit – die Pubertät ist eine aufregende Phase für junge Mädchen und ihre Eltern. Nimm dir Zeit, dich an die neue Situation zu gewöhnen und gemeinsam mit deiner Tochter herauszufinden, wie ihr eure Beziehung gestalten möchtet. Wir zeigen dir hier, auf welche Pubertätssymptome du achten kannst und wie du dein Kind bestmöglich bei seiner Entwicklung unterstützt.

Wie erkennt man die Pubertät bei Mädchen?

  • Oft geht es zwischen dem achten und 13. Lebensjahr los – aber nicht von null auf hundert. Körperliche und charakterliche Veränderungen können sich mal stärker und mal schwächer zeigen.
  • Äußerlich bemerkt man es am Wachstum der Brüste sowie der Scham- und Achselbehaarung.
  • Außerdem setzt die Periode ein. Das ist ein besonders wichtiger Teil der Entwicklung. Unterstütze deine Tochter, indem du ihr zuverlässige Produkte zur Hand gibst, mit denen sie sich geschützt fühlt. Du könntest im Badezimmer zum Beispiel ein Körbchen mit Slipeinlagen und Binden von ALWAYS vorbereiten. Wenn sie es möchte, erklärst du ihr schon vorab, worin die Unterschiede liegen. Wenn der Tag der ersten Periode kommt, muss sie sich keine Gedanken mehr darüber machen!
  • Auch das Verhalten ändert sich: Es kann sein, dass deine Tochter öfter mal gereizt reagiert oder etwas „total peinlich" findet, was ihr zuvor ganz selbstverständlich geteilt habt. Das hängt oft zusammen mit Hormonen. Pubertät bedeutet ein Auf und Ab der Gefühle!

Wann beginnt die Pubertät? Alter und Symptome im Check

Wie kannst du in dieser Zeit unterstützen?

  • Für alle Beteiligten, Eltern wie Teenies, sind die Veränderungen neu. Nimm dir Zeit und stress dich nicht, falls du nicht direkt weißt, wie du reagieren sollst.
  • Deine Tochter wird nun öfter mal ein Geheimnis haben und sich stärker abnabeln wollen. Vertraue ihr und lasse ihr den Freiraum.
  • Auch wenn du dein Kind weiterhin beschützen möchtest: Lass es Fehler machen. Halte dich mit Warnungen und Verboten zurück, solange es nicht um wirklich wichtige Themen geht.
  • Sexualität sollte besonders in dieser Zeit nicht totgeschwiegen werden. Gehe den sicheren Weg, kläre deinen Teenie über Verhütungsmethoden auf und beantworte alle seine Fragen rund um Liebe, Beziehungen und Hormone in der Pubertät.
  • Manche Zweifel und Ängste, die zur Pubertät dazugehören, findest du aus heutiger Sicht vielleicht banal. Für deine Tochter sind es jedoch aktuelle und wichtige Themen. Halte dich daher mit neckischen Bemerkungen zurück. Auch, wenn diese lustig und auflockernd gemeint sind, so können sie Selbstzweifel bei deinem Kind auslösen. Denk daran: Pubertät bedeutet ständige Veränderung und Konfrontation mit Unbekanntem. Da kann man Witze nicht gebrauchen.

Die Rolle von Social Media

Gerade durch Apps wie Instagram oder TikTok werden Teenager stark beeinflusst, adaptieren Verhaltensarten und eifern Schönheitsidealen nach. Es bedarf es also starker und informierter Eltern, die bei all den Eindrücken helfen, Gefühle und Eindrücke zu ordnen.

  • Frag deine Tochter doch mal, ob sie dir die Plattformen zeigen möchte, auf denen sie aktiv ist. Betone dabei, dass sie dir nicht ihr Profil zeigen muss, wenn sie das nicht will.
  • Wem folgt sie dort und welche Inhalte schaut sie sich gerne an? Seht euch gemeinsam Videos an und diskutiert darüber!
  • Im ersten Moment findet sie diesen teilweise intimen Einblick in ihr Privatleben sicherlich komisch. Wenn deine Tochter jedoch merkt, dass du nur neugierig bist und nicht voreingenommen, wird sie sich bestimmt immer weiter öffnen.

Wie erkennt man, dass die Pubertät zu Ende ist?

  • Du wirst es merken: Dein Kind beginnt, viele Dinge wieder etwas lockerer zu sehen, über manche Witze zu lachen und sich dir gegenüber etwas mehr zu öffnen.
  • Körperlich ist deine Tochter nun eine Frau. Ihre Figur ist kurviger, ihre Brüste sind gewachsen.
  • Bei vielen Mädchen endet die Pubertät im Alter von etwa 15 bis 16 Jahren.
Pubertät ist vielfältig: Sie kann sehr lang dauern oder auch kurz, stark ausfallen oder kaum bemerkbar sein, die Familie durcheinanderwirbeln oder stärker zusammenschweißen. Habe Geduld und nimm die neuen Herausforderungen an! Wenn du noch mehr Ideen für den Umgang mit Teenies sammeln möchtest, lies weiter: 9 Wege, deinen Sohn stark zu machen.