Und schon ist es so weit: Eingewöhnung Kita – Top-Tipps für Eltern und Kind

Familie
24/03/2021

Vermeide Tränen sowie Trennungsschmerz und freue dich auf den neuen Lebensabschnitt! So wird die Kita-Eingewöhnung leichter.

Eingewöhnung Kita: Unsere 3 Top-Tipps für Mama und Papa

Die Trennung vom kleinen Schatz – sei es auch nur für wenige Stunden – ist für die Eltern eine genauso große Herausforderung wie für die Kleinen. Schließlich war man bis dahin ein Team und lebte in seiner eigenen kleinen Familienwelt. Mit diesen Tipps wird die Eingewöhnung in Kindergarten und Kita leichter.

  • Baue Vertrauen auf: Ein neuer Lebensabschnitt beginnt und man merkt noch stärker als zuvor: Die Zeit rennt. Eben hast du deinen kleinen Schatz noch gestillt und gewickelt und jetzt soll er schon mit anderen Personen außerhalb der Familie umgeben werden? Bleib ruhig und nutze jede Gelegenheit, die neue Umgebung kennenzulernen. Das Gute ist: Auch in der Kita werden Produkte genutzt, die ihr aus eurem Familienalltag kennt, zum Beispiel Pampers Windeln, das heiß geliebte Apfelmus beim Frühstück oder das süße Fühlbuch, das dein Schatz so liebt. Frag einfach mal nach, damit es dir leichter fällt, zu vertrauen und loszulassen.
  • Bleib positiv: Klar, gerade am Anfang macht man sich Sorgen, ob das Kind in der neuen Kita gut aufgehoben ist oder nicht. Aber wie in jeder anderen Lebenssituation gilt auch bei der Kita-Eingewöhnung, dass deine positive Einstellung sich auf das Kind auswirkt. Freue dich gemeinsam mit ihm auf die neuen Spielkameraden und die nette Betreuerin.
  • Vermeide dramatische Abschiede! „Ich werde dich vermissen" in Kombination mit fünf Umarmungen und unzähligen Küsschen ist zwar liebevoll gemeint, löst beim Kind aber eher Panik aus. „Viel Spaß beim Spielen!" ist dagegen deutlich lockerer und vermittelt nicht das Gefühl eines Abschieds auf lange Zeit.
  • Genieße die neu gewonnene Freiheit: Seit der Geburt deines Kindes hast du es rund um die Uhr versorgt. Du hast es gefüttert, mit ihm gespielt – ihr zwei wart unzertrennlich. Mit der Kita-Eingewöhnung ist die Zeit gekommen, sich mal wieder um sich selbst zu kümmern. Wann warst du das letzte Mal beim Sport? Wann hast du deine Freundinnen getroffen – ohne Kind? Du wirst bald merken, wie gut es der Seele tut, auch mal für ein paar Stunden nur auf die eigenen Bedürfnisse zu schauen.

Eingewöhnung Kita: Unsere drei Top-Tipps für die Kinder

Endlich zu den großen Kids gehören, kein „kleines Baby" mehr sein: Kinder merken, dass mit dem Eintritt in den Kindergarten viel Neues auf sie zukommt. Hilf deinem Schatz dabei, fröhlich und selbstbewusst in den neuen Lebensabschnitt zu starten!
  1. Tipp: Vorbereitung ist alles
  2. Gewöhn dein Kind schon frühzeitig an andere Personen. Wenn Oma, eine Freundin oder die ältere Cousine mal aufpassen, klammert es sich nicht an eine einzige Bezugsperson. Für dich bedeutet das: loslassen. Für dein Kind heißt es: weniger fremdeln und sich leichter auf neue Menschen einlassen. Informiere dich außerdem vorab, ob der ausgewählte Kindergarten einen „Tag der offenen Tür" anbietet – so könnt ihr gemeinsam schon einmal die Räumlichkeiten und Betreuer kennenlernen.
  3. Tipp: Lesen, reden, Freude vermitteln
  4. Lest gemeinsam eine Geschichte, in der es um die ersten Tage in der Kita geht. Bücher wie „Was passiert im Kindergarten?" (Ravensburger Buchverlag, ministeps Bücher, 9,99 €) oder „Meine ersten KITA- und Kindergarten-Geschichten" (Ravensburger Buchverlag, Meine erste Kinderbibliothek, 9.99 €) bereiten dein Kind liebevoll auf den neuen Lebensabschnitt vor.
  5. Tipp: Kind mit einbeziehen
  6. Bei der Auswahl der Brotdose, des Rucksacks und der Hausschuhe für die Eingewöhnung in den Kindergarten oder die Kita sollten auch die Kids ein Wörtchen mitreden können. So gehst du nicht nur sicher, dass die neue Ausstattung gefällt, dein Kind wird damit stolz und selbstbewusst in den neuen Abschnitt starten.

Wie lange dauert die Eingewöhnung in der Kita?

Es gibt unterschiedliche Eingewöhnungsmodelle. Manche Kitas planen dafür vier bis sechs, andere acht Wochen ein. Viel wichtiger als Konzepte ist aber natürlich dein Kind: Du wirst erst während der Kita-Eingewöhnung merken, wie gut es die Veränderung annimmt. Habe Geduld und übe die Trennung gemeinsam mit ihm – so lange sie auch dauern mag!

Was tun, wenn die Kita-Eingewöhnung nicht klappt?

Dein Schatz hat seinen eigenen Kopf, das hat er schon oft eindrucksvoll bewiesen. Wenn er sich während der Eingewöhnung schwertut, erkundige dich in der Kita: Denn es ist ganz bestimmt nicht das erste Kind, das emotional reagiert. Die Erzieherinnen wissen oft direkt, woran es liegen könnte. Nimmt er zum Beispiel eine Trennung zu etwas späterer Uhrzeit besser an? Oder braucht er für den Mittagsschlaf vielleicht das Kuscheltier von zu Hause? Bleib aufmerksam und versuche nachzufühlen, was dein Kind in dieser besonderen Phase von dir braucht.